Am Wochenende vom 29. bis 30. August fanden beim SK Altenkirchen die diesjährigen SBRP-
Einzelmeisterschaften im Schnellschach und Blitz statt.
Für unseren Klub gingen Janina Seitenspinner im Damenfeld und Andreas Gypser in der offenen Kategorie an den Start.
Im Schnellschachturnier erwischte Janina zunächst einen schwierigen Start und lag nach vier
Runden mit nur 0,5 Punkten auf dem vorletzten Platz. Anschließend startete sie jedoch eine
beeindruckende Aufholjagd und gewann die letzten drei Partien in Folge – darunter gegen die
nominell stärkere Estelle Morio. Ein kleines „Orakel“ hatte diesen Schlussspurt bereits
vorhergesagt: Andreas prophezeite ihr nach vier Runden kurzerhand drei Siege, explizit den gegen
Estelle voraus. Mit 3,5 Punkten aus sieben Runden belegte Janina am Ende einen 😉
hervorragenden vierten Platz. Den Titel gewann Mariya Anissimova vor Dorothee Mönch und
Estelle Morio.
Auch im Blitzturnier benötigte Janina zunächst etwas Anlaufzeit. Nach drei Remis und drei
Niederlagen fand sie immer besser in ihren Rhythmus und kämpfte sich zwischenzeitlich bis auf
Platz vier vor. Gegen Ende hatten sowohl Janina nochmal einen kleinen Einbruch und wurde Platz 5. Die Top 3 entsprachen dabei der Reihenfolge aus dem Schnellschach.
Andreas kam im Schnellschach ebenfalls nur langsam in Fahrt. Nach einem Remis und einer
Niederlage folgten mehrere hart umkämpfte Partien. Nach einem Sieg in Runde vier endeten die
restlichen Begegnungen allesamt remis. Mit 3,5 Punkten aus sieben Runden landete er im
Mittelfeld.
Im Blitzschach startete Andreas mit 0,5 Punkten aus drei Partien, kämpfte sich anschließend aber
bis auf 8,5 Punkte aus 15 Partien vor. Nach einem späteren Einbruch kamen noch 2,5 Punkte hinzu.
Mit 11 Punkten aus 25 Runden belegte er Platz 16 und entsprach damit nahezu seiner
Setzlistenposition. Besonders stark waren seine Remis gegen den späteren Turniersieger Martin
Heider sowie Siege gegen FM Dubkov und FM Grabowski.
Trotzdem kann man sagen, dass die Leistungen von beiden für ihre Verhältnisse womöglich als
stark angesehen werden können. Vielleicht reicht es ja sogar im nächstes Jahr für einen
Podiumsplatz bei den Damen? 😉



