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SK Ludwigshafen 1912 e.V.

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Stadtbibliotheksturnier Kaiserslautern- Andreas Gypser auf Platz 5 in den Preisrängen

An 7 gesetzt, am Ende auf Platz 5 mit 6,5 Punkten aus 9 Partien- ein schöner Erfolg für Andreas Gypser beim Schnellschach in Kaiserslautern am Wochenende. Nach verhaltenem Start mit 1,5 aus 3 und einer Niederlage gegen Andy Sievers aus KL konnte sich Andreas Gypser im weiteren Turnierverlauf steigern. Im zweiten Drittel gab es zwei Siege und -wie gewohnt- eine Niederlage gegen Oleg Yakovenko mit Schwarz. Im letzten Drittel hat Andreas dann aber stark aufgedreht und alle drei Partien gewonnen (darunter gegen Robert Schnicke und Philipp Roelle). Das katapultierte ihn dann noch auf den 5. Platz, der noch mit einem Geldpreis honoriert wurde. AFM Janina Seitenspinner kam auch nur langsam in Gang. Nach vier Niederlagen zu Beginngewann sie dann aber nach der Mittagspause viermal in Folge, bevor sie in der Schlussrunde noch einmal verlor. Mit vier Punkten lag sie am Ende dann doch noch über der vor dem Turnier von ihrem Mentalcoach prognostizierten Erwartung von 3,5 Punkten.

1. Walldorfer Schachopen – Marc Motzer auf Platz 2 im B-Turnier

Vom 03.09. bis 06.09.2026 fand erstmals das Walldorfer Schachopen in der Astoria-Halle statt. Die Halle bot sehr angenehme Spielbedingungen, dazu kamen eine sehr gute Verpflegung und optimale Parkplatzmöglichkeiten – insgesamt also beste Voraussetzungen für ein gelungenes Schachwochenende. Janina und Andreas haben im Folgenden ihre Eindrücke gemeinsam zusammengetragen.

Danke an STEFFEN PIECHOT für alle Bilder!!!

Im B-Turnier traten Marc Motzer uns Janina Seitenspinner für den SK Ludwigshafen an und gingen als Nummer 1 und 44 der Setzliste ins Rennen. Marcs Favoritenrolle wurde er von Beginn an gerecht und erwischte einen hervorragenden Start. In den ersten vier Runden zeigte Marc durchweg starke Leistungen und konnte alle vier Partien für sich entscheiden. Seine Partien waren über weite Strecken sehr souverän geführt, sodass er sich schnell an der Spitze des Turniers festsetzen konnte.

In der fünften Runde musste Marc dann seine einzige Niederlage gegen den späteren Turniersieger Ben Kian Djawid hinnehmen. Davon ließ er sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Bereits in der sechsten Runde fand er wieder zu seiner starken Form zurück und holte den nächsten vollen Punkt. Mit 5/6 Punkten ging er damit in die letzte Runde und hatte weiterhin beste Chancen auf einen Spitzenplatz.
Ein Remis reichte ihm schließlich, um das Turnier mit hervorragenden 5,5 Punkten aus sieben Runden abzuschließen. Damit belegte er einen starken zweiten Platz im B-Turnier. Insgesamt spielte Marc ein sehr überzeugendes Turnier und zeigte über weite Strecken starke und kämpferische Partien. Mit seinem zweiten Platz war er am Ende der erfolgreichste Spieler des SK Ludwigshafen.

Wir gratulieren ihm zum zweiten Platz!!!

Janina hatte wie Gypser einen schwierigen start und immer wieder Schwierigkeiten, gut aus der Eröffnung zu kommen. Außerdem musste sie wegen der Pfadfinder die Runden 4 und 5 aussetzen und kam dadurch insgesamt nur auf fünf gespielte Partien.
Die ersten zwei Runden endeten gegen Spieler mit DWZ 1757 und 1751 Remis. In Runde eins wäre mehr drin gewesen, in Runde 2 war es ein glückliches Remis. Runde 3 ging verloren aus.

In Runde 6 hatte sie ein gewonnenes Endspiel auf dem Brett, scheiterte aber leider an der Technik. Nach fast fünf Stunden Spielzeit und einem „unglücklicheren Remis“ war der Kampfgeist danach verständlicherweise etwas dahin. 😵‍💫
Für die letzte Runde musste also etwas Neues her. Janina ging mit Schwarz ins abgelehnte Damengambit – obwohl sie gerade einmal vier Züge Theorie kannte und eigentlich keine Ahnung hatte, wie man die entstehende Stellung spielt. 🤣 Frei nach dem Motto: „Wenn sowieso nichts klappt, kann ich auch mal was Neues ausprobieren“
Und genau damit gewann sie. 😂
Mit 3 Punkten aus 5 gespielten Partien beziehungsweise 3/7 in der Turnierwertung erreichte Janina Platz 40 und landete damit vier Plätze über ihrer Startrangliste. Auch den Damenpreis hatte sie bereits im Blick, verpasste ihn aufgrund der Buchholzwertung jedoch nur knapp.

Im A-Open ging Andreas Gypser an den Start mit Setzplatz 18 von 80 Teilnehmern. Der Start verlief äußerst holprig. In der ersten Runde wurde er in der Eröffnung auf dem falschen Fuß erwischt und stand schlechter. Bis das dann wieder repariert war, war bereits viel Material vom Brett und ein Gewinn nicht mehr möglich – Remis. Runde zwei wäre beinahe komplett schief gelaufen, nach einer strategischen Fehlentscheidung kam Andreas sogar in eine Verluststellung, die er so gerade noch Remis halten konnte. Auch in Runde 3 ergaben sich trotz leichter Vorteile keine umsetzbaren Gewinnchancen und nach zwei Tagen standen erst 1,5 Punkte auf dem Konto. Der dritte Tag lief dann aber optimal. Vormittags gab es einen Arbeitssieg in der längsten Partie der Runde (siehe Stellung Gypser-Dauner). In total verlorener Stellung stellt Schwarz die letzte Falle: Falls Weiß sich eine neue Dame holt mit 1. g8(D) folgt 1. … Ta2+ 2. Kc1 Ta1+ 3. Kb2 Ta2+ und Dauerschach (nicht 2. Kb1 wg. 2. … Td1 matt). Es gibt eine einzige Idee, die Weiß gewinnen läßt- die Grundlinie muss abgedeckt werden, damit man nach Kb1 nicht mattgesetzt wird und der gegnerische Turm darf nicht nach g2 kommen und die Umwandlung des g-Bauern verhindern: also 1. Tg1! Es folgte 1. … Ta2+ 2. Kb1 Txf2 3. g8(D) T3d2 mit Dauerschachdrohung. 4. Dg7 verhindert das- 4. …Ta2 5. Dc3 Ta4 – bleibt tricky- Gypser kann nicht auf b3 schlagen wegen Tb4 mit Damenverlust. aber 6. De3 Tda2 7. Dxb3 und wg. Dxa2 im nächsten Zug gibt Schwarz auf. Falls er z.B. mit dem Turm in Zug 6 nach h2 (6. … Tfh2)weggeht fällt c5 und nach T4a2 gibt es ein Matt in ca. 15 Zügen durch kombinierte Angriffe von Dame und Turm auf den schwarzen König.

Am Nachmittag dann mit Schwarz eine „Kneipenschlägerei“ mit völligem Chaos in der Dubov Variante der Italienischen Verteidigung, bei der Andreas das bessere Ende für sich hatte- 3.5 aus 5. In der sechsten Runde dann die beste Leistung: der Gegner mit ELO 2165 wurde im Endspiel überspielt -4.5 aus 6 (siehe Diagramm Gypser-Hayen). In dieser Stellung hat Schwarz gerade Te8 gespielt und will den Springer vertreiben. Weiß gewinnt mit 1. g6! Txe5 2.Th7+ Kf8 3.g7 und der Bauer wandelt sich um bzw. es wird matt. Oder 2. … Kg8 3. gxf7+ Kxh7 4. f8 (D) und Weiß gewinnt. Oder 2. … Kf6 3. Txf7+ Ke6 4. g7 Td8 Tf8 ebenfalls mit Gewinn. . In der letzten Runde dann auf der Bühne an Brett 4. Gegen IM Eisenbeiser die Eröffnung leider nicht gut überstanden, wurde Andreas dann langsam aber sicher überspielt und verlor: 4.5 aus 7 und geteilter 12. bis 19. Platz.

Über Julius Leistung können die beiden leider nicht viel sagen, aber er erreichte einen hervorragenden 5. Platz!

Die 12er bei den RLP Meisterschaften – Janina knapp am Podium vorbei

Am Wochenende vom 29. bis 30. August fanden beim SK Altenkirchen die diesjährigen SBRP-
Einzelmeisterschaften im Schnellschach und Blitz statt.
Für unseren Klub gingen Janina Seitenspinner im Damenfeld und Andreas Gypser in der offenen Kategorie an den Start.


Im Schnellschachturnier erwischte Janina zunächst einen schwierigen Start und lag nach vier
Runden mit nur 0,5 Punkten auf dem vorletzten Platz. Anschließend startete sie jedoch eine
beeindruckende Aufholjagd und gewann die letzten drei Partien in Folge – darunter gegen die
nominell stärkere Estelle Morio. Ein kleines „Orakel“ hatte diesen Schlussspurt bereits
vorhergesagt: Andreas prophezeite ihr nach vier Runden kurzerhand drei Siege, explizit den gegen
Estelle voraus. Mit 3,5 Punkten aus sieben Runden belegte Janina am Ende einen 😉
hervorragenden vierten Platz. Den Titel gewann Mariya Anissimova vor Dorothee Mönch und
Estelle Morio.
Auch im Blitzturnier benötigte Janina zunächst etwas Anlaufzeit. Nach drei Remis und drei
Niederlagen fand sie immer besser in ihren Rhythmus und kämpfte sich zwischenzeitlich bis auf
Platz vier vor. Gegen Ende hatten sowohl Janina nochmal einen kleinen Einbruch und wurde Platz 5. Die Top 3 entsprachen dabei der Reihenfolge aus dem Schnellschach.
Andreas kam im Schnellschach ebenfalls nur langsam in Fahrt. Nach einem Remis und einer
Niederlage folgten mehrere hart umkämpfte Partien. Nach einem Sieg in Runde vier endeten die
restlichen Begegnungen allesamt remis. Mit 3,5 Punkten aus sieben Runden landete er im
Mittelfeld.
Im Blitzschach startete Andreas mit 0,5 Punkten aus drei Partien, kämpfte sich anschließend aber
bis auf 8,5 Punkte aus 15 Partien vor. Nach einem späteren Einbruch kamen noch 2,5 Punkte hinzu.

    Mit 11 Punkten aus 25 Runden belegte er Platz 16 und entsprach damit nahezu seiner
    Setzlistenposition. Besonders stark waren seine Remis gegen den späteren Turniersieger Martin
    Heider sowie Siege gegen FM Dubkov und FM Grabowski.
    Trotzdem kann man sagen, dass die Leistungen von beiden für ihre Verhältnisse womöglich als
    stark angesehen werden können. Vielleicht reicht es ja sogar im nächstes Jahr für einen
    Podiumsplatz bei den Damen? 😉

    Runde unseres Klubjugend-Blitz-Grand-Prix ♟️⚡2.

    Heute, am 15.08., wurde die zweite Runde unseres Klubjugend-Blitz-Grand-Prix vom Juni nachgeholt. Nach der ersten Etappe im April ging es damit in die nächste Runde – und seitdem sind einige neue Gesichter dazugekommen! 🙌

    Gespielt wurde erneut ein Rundenturnier mit 7 Runden Blitzschach bei einer Bedenkzeit von 5 Minuten + 3 Sekunden Inkrement. Damit umfasst die Gesamtwertung nun bereits 14 gespielte Partien!

    An der Spitze hat sich dabei einiges getan: Nazar Poltorak konnte seine starke Leistung aus der ersten Runde bestätigen und übernimmt mit 11,5 Punkten (11 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen) die Führung in der Gesamtwertung. Sein einziges Remis erspielte sich heute Janina Seitenspinner. Die einzige Niederlage des bisherigen Spitzenreiters in dieser Runde kam gegen Lars Zuck.

    Auch Janina sorgt weiterhin für Spannung an der Spitze. Sie klettert von Platz 3 auf den zweiten Platz und steht aktuell bei 9,5 Punkten. Damit liegt sie nur zwei Punkte hinter Nazar und hat sich eine hervorragende Ausgangsposition für die kommenden Spieltage erarbeitet.

    Maximilian Ohmer konnte einen deutlichen Sprung nach vorne machen. Mit insgesamt 8 Punkten verbessert er sich von Platz 5 auf Platz 3 und schiebt sich damit erstmals in die Top 3 der Gesamtwertung.

    Noch ist aber längst nichts entschieden! Zwei Spieltage stehen aus und es kann sich noch einiges verschieben. Wer schafft es, seine Position zu verteidigen, wer startet noch eine Aufholjagd und wer behält am Ende die Nerven? 🔥

    Wir freuen uns auf die nächsten beiden Spieltage und den weiteren Kampf um den Titel Klubjugend-Blitz-Meister bzw. -Meisterin 2026! 🏆♟️

    Schachgipfel Dresden: Andreas Gypser Dritter im Schnellschach bei der Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft

    Vor zwei Wochen fand in Dresden die Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft im Schnellschach (15 min+10 Sekunden Inkrement) statt.

    Die Turnierlocation im ICC (International Congress Center)

    Gespielt wurden je drei Runden pro Tag, insgesamt 9 Runden. Aus Ludwigshafen war Andreas Gypser am Start, Deutscher Meister 2025 in dieser Disziplin. Insgesamt nahmen 60 Teilnehmer Teil. Die Gruppen Ü50 und Ü65 spielten in einer gemeinsamen Gruppe mit separater Auswertung, ein Gesamtklassement gab es nicht.

    Der Pokal für den 3. Platz bei der Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft 2026

    Am ersten Tag lief es mit 3/3 glänzend. In der ersten Runde gelang ein ungefährdeter Sieg mit Schwarz gegen einen niedriger gerateten Gegner. In der zweiten Partie profitierte Andreas davon, dass der Gegner ausgangs der Eröffnung Qualität und Bauer einstellte, diesen Vorteil knonte er dann sicher verwerten. Gegen FM Thomas Wessendorf (Essen) hing die Stellung mit Schwarz nach der spanischen Eröffnung am seidenen Faden. Mit 90 Sekunden mehr auf der Uhr konnte Gypser aber Druck ausüben. bis Weiß am Ende eine Mattkombination übersag. Das bedeutete nach Tag 1 den ersten Platz.

    Blick in den Turniersaal

    Am zweiten Tag wartete dann der an Nummer 1 gesetzte IM Dubiel, der eine unangenehme Fortsetzung im e6 Sizilianer wählte. Andreas konnte aber gerade noch das Remis halten. In den verbleibenden beiden Partien des zweiten Tages gab es aber dann zwei Niederlagen gegen FM Karsten Schulz und IM Klundt, beide im Grunde chancenlos. Damit war Andreas wieder in der Realität angekommen, 3,5 aus 6 war nicht schlecht, aber bis zu den 6 aus 9 aus dem Vorjahr war doch noch ein großes Stück Arbeit zu leisten.

    Am dritten Tag gewann Gypser in der 7. Runde gegen WIM Jana Steinberg nach Zeitüberschreitung durch die Gegnerin- kurios wenn man bedenkt, dass das Inkrement 10 Sekunden betrug. Eine Glanzpartie folgte dann in der achten Runde mit Weiß, in der Andreas die gegnerische Königsstellung mit zwei Opfern zertrümmerte und in ungefähr 20 Zügen matt setzte.

    Stellung nach 1. … Dd7. Es folgte 2. Txf6 gxf6 3. Sd5 Kf7 4. Dg7+ Kxe6 Dxf6 matt

    Jetzt standen also 5,5 Punkte zu Buche und in der letzten Runde gab es noch einmal Schwarz gegen FM Kai Wolter. Dessen Eröffnungswahl war unglücklich, weil Gypser die gewählte Nebenvariante aus dem Italienischen Variantenkomplex gut kannte. Es entstand ein leicht besseres Endspiel für Schwarz, das Zug um Zug besser für Schwarz wurde. Schliesslich könnte Andreas den Vorteil nach Bauerngewinn mit einem Mattangriff realisieren. 6,5 Punkte: nach langem Warten auf die Feinwertung der Plätze 3 bis 5 stand dann fest dass Andreas Gypser Dritter wurde und damit zum zweiten Mal nacheinander die Deutsche Schnellschach Meisterschaft auf einem Podestplatz beenden konnte. Herzlichen Glückwunsch!

    PS. Andreas spielte auch zum ersten Mal bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft im klassischen Schach mit. Auch hier lief es gut. Mit 6 Punkten aus 9 Partien und einer ELO Leistung von 2245 konnte er auch hier zufrieden sein. In einzelnen Partien speziell der letzten Runden wäre durchaus noch mehr dringewesen. Möglicherweise läßt sich das ja in den kommenden Jahren weiter ausbauen… .

    Rheinlandpfalzpokal Viertelfinale

    Zur zweiten Runde des Rheinlandpfalzpokals (in der Ersten hatten wir spielfrei) fuhren wir nach Bingen. Die Bingener erwiesen sich als gute Gastgeber, Kaffee war gratis und nachher wurden noch frische Crepes serviert. Da sollte man sich ein Beispiel nehmen.

    Die Aufstellung war :

    SK Bingen – SK Ludwigshafen 1912
    Spring, Adrian 2018 – Muckle, Richard 2053
    Lutterbach, Jakob 2069 – Junker, Reiner 2090
    Berstler, Tobias 1946 – Lambert, Andreas 2096
    Lanhenke, Sebastian – Kanlidere, Fatih 1886

    Brett 4 : Als erster gewann Fatih bei seinem ersten Einsatz in Mannschaftskämpfen überhaupt. Er opferte einen Bauern, bekam dafür gutes Spiel und konnte den gegnerischen Turm fangen. 1-0 für uns.
    Allerdings standen wir an allen anderen Brettern schlechter, mal mehr mal weniger.

    Brett 3 : Reiner geriet mit Schwarz in eine passive Benoni-Struktur. Er opferte die Dame gegen zwei Leichtfiguren, was aber nicht genug war. 1-1

    Brett 1 : Richard kam in ein leicht schlechteres Endspiel, lehnte aber Remis zunächst ab, weil Andreas an 4 eher auf Verlust stand. Auch ein Remis an 1 und 3 hätte wegen der Berliner Wertung (höhere Bretter zählen mehr) nicht gereicht.
    Der Gewinn war aber nicht möglich, Richard mußte eher genau spielen um das Remis zu halten. 1,5-1,5

    Brett 2 : Andreas stand bereits in der Eröffnung passiv und geriet in einen Königsangriff bei heterogenen Rochaden. Er brachte ein Qualitätsopfer um den sofortigen Verlust zu vermeiden. Die Stellung war objektiv schlechter, vielleicht verloren, allerdings war der gegnerische König schwach. Nach verpassten Siegchancen des Gegners gewann Andreas durch einen überraschenden Königsangriff mit Springer und Dame.

    Knappe Sache, am Ende 2,5-1,5 für uns und wir sind im Halbfinale.

    Podiumsplatz beim Altriper Mannschaftsblitz

    Heute waren wir mit drei Mannschaften beim Mannschaftsblitzturnier im Rahmen des Altriper Fischerfests vertreten.
    Insgesamt gingen 16 Mannschaften an den Start. Gespielt wurde ein Rundenturnier mit einer Bedenkzeit von 5 Minuten pro Partie.

    Unsere 1. Mannschaft mit Julius Muckle, Richard Muckle, Andreas Gypser und Stefan Johann erreichte einen hervorragenden 3. Platz.

    Die 2. Mannschaft, bestehend aus Jochen Bruch, Andreas Lambert, Reiner Junker und Janina Seitenspinner, erspielte sich einen starken 7. Platz. Zudem konnten sie als einziges Team gegen die ungeschlagenen Wormser gewinnen.

    Auch unsere Jugendmannschaft (von denen es kein Bild gibt) bestehend aus Hardik Agrawal, Anton Peth, Maximilian Ohmer und Lars Zuck kämpfte engagiert bis zum Schluss. Trotzdem reichte es nur für den letzten Platz – wertvolle Turniererfahrung gab es aber allemal.

    Auf dem dritten Bild ist außerdem das Team „Marc und die tollkühne Crew“ zu sehen. Bis auf Matthias Lohr (erster von links) gehörten alle Spieler unserem Verein an. Das Team erreichte einen starken 4. Platz.

    1. Mannschaft v.l.n.r Richard Muckle, Stefan Johann, Andreas Gypser, Julius Muckle
    2. Mannschaft v.l.n.r Andreas Lambert, Janina Seitenspinner, Jochen Bruch, Reiner Junker

    Marc und seine tollkühne Crew v.l.n.r Matthias Lohr, Bastian Küver, Marc Motzer, Benjamin Küver.
    Oberschlettenbach = Worms

    5.Thallichtenberger Sommeropen

    Am Wochenende vom 26. bis 28. Juni 2026 nahmen Janina und Selim am 5. Thallichtenberger Sommeropen teil.
    Die außergewöhnliche Hitze verlangte den Teilnehmenden einiges ab. Zwischen Konzentrationsproblemen, Ventilatoren, spannenden Partien und der ein oder anderen Portion Eis herrschte während des gesamten Wochenendes eine angenehme und freundliche Atmosphäre.

    Janina traf bei einem Gegnerschnitt von 1660 DWZ auf ein starkes Teilnehmerfeld und durfte sich in keiner Runde zurücklehnen. Trotz der Bedingungen holte sie letzlich 2/5 Punkten, davon 1 Sieg, 2 Remis und 2 Niederlagen. Ein Remis hätte auch durchaus als Sieg für sie ausgehen können. Trotzdem zeigte sie eine solide Leistung und konnte auch erstmals ein Remis gegen einen 1700er sammeln 🙂

    Für Selim verlief das Turnier diesmal leider etwas schlechter als gewohnt. Gegen einen Gegnerschnitt von 1490 DWZ erreichte er 1 Punkt aus 5 Partien. Aber auch solche Turniere gehören dazu und sind wichtig für die eigene Entwicklung. Das nächste Turnier wird wieder besser für ihn ^^

    Insgesamt können die beiden auf ihre Entwicklung und Turnierergebnisse der letzten Wochen stolz sein, wenn man berücksichtigt, dass sie beide erst seit rund einem Jahr Schach spielen. Sie konnten sich in letzter Zeit einen guten DWZ Zuwachs holen!

    Nach diesem intensiven Turnierwochenende steht nun eine kurze Pause von klassischen Turnieren an. Im August geht es dann mit der Stadtmeisterschaft weiter, für die man sich immer noch anmelden kann.

    Selim in Runde 1 📸Steffen Piechot
    Janina in Runde 2 📸Steffen Piechot

    https://www.instagram.com/p/DaJhVqAiCGM/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==

    Stadtbibliotheksopen Ludwigshafen

    Gemeinsam mit der Stadtbibliothek Ludwigshafen veranstalteten wir heute ein Schachturnier, das viele Jahre traditionell einmal jährlich ausgetragen wurde, dann jedoch pausierte. Umso mehr freuten wir uns, dieses Turnier nun in gemeinsamer Zusammenarbeit wiederbeleben zu können.Insgesamt nahmen acht Spielerinnen und Spieler teil, darunter auch zwei Teilnehmer aus unserem Verein: Janina Seitenspinner und Maximilian Ohmer. Gespielt wurden sechs Runden im CH-System mit einer Bedenkzeit von 10 min + 5 sek Inkrement.

    Den Turniersieg sicherte sich schließlich Simon Friedmann vom Verein TSG Mutterstadt mit starken 5 Punkten aus 6 Partien. Er erreichte vier Siege sowie zwei Remis und blieb damit ungeschlagen.Den zweiten Platz belegte Klaus Overhoff aus Mannheim mit 4,5 Punkten aus 6 Runden. Mit vier Siegen, ein Remis und einer Niederlage.Auf dem dritten Platz landete Janina Seitenspinner mit 4 Punkten aus 6 Partien und vier gewonnenen Spielen.

    Was schade war: Sie lag von Beginn an auf dem zweiten Platz und musste zunächst lediglich gegen den späteren Turniersieger Simon Friedmann einen Punkt abgeben – in einem eigentlich remisen Endspiel. Gegen den späteren Zweitplatzierten Klaus Overhoff konnte sie sich sogar durchsetzen und einen Punkt holen. In der entscheidenden Schlussrunde unterlag sie jedoch ihrem Vereinskollegen Maximilian Ohmer, wodurch Klaus Overhoff mit einem halben Punkt Vorsprung noch an ihr vorbeiziehen konnte.

    Trotzdem war das wiederbelebte Turnier ein Erfolg und sorgte für viele spannende Partien sowie große Freude bei allen Beteiligten und soll in Zukunft wieder einmal jährlich stattfinden.

    Saisonbericht 25/26


    Ludwigshafen I – 1. RLP Liga
    Ludwigshafen I hatte eine der nervenaufreibendsten Saisons aller Mannschaften hinter sich. Dabei zeigte sich ein interessantes Muster: Besonders auffällig war, dass das Team auswärts gegen die Tabellenführer meist sehr solide spielte und nie als Verlierer vom Platz ging. Schwierigkeiten gab es hingegen vor allem bei den Heimspielen.

    Lange Zeit war unklar, ob die Mannschaft – die erst aus der 2. RLP-Liga aufgestiegen war – die Klasse halten könnte. In der entscheidenden Schlussrunde gelang es jedoch, den 7. Tabellenplatz zu sichern und damit den Klassenerhalt perfekt zu machen.


    Ludwigshafen II – Bezirksliga
    Die zweite Mannschaft blickt auf eine gute Saison zurück und belegte am Ende einen starken 4. Tabellenplatz.


    Ludwigshafen III– Kreisliga
    Auch die dritte Mannschaft erreichte den 4. Platz. Zwischenzeitlich lag das Team sogar auf Rang 3. Besonders ärgerlich: Mit einem Sieg im Spiel gegen Frankenthal wäre sogar der Aufstieg drin gewesen.


    Nachwuchsliga
    Die Nachwuchsliga läuft derzeit noch. Leider steckt die 1. Mannschaft, die im vergangenen Jahr noch den ersten Platz belegte, aktuell in einer Pechsträhne und findet sich momentan auf Rang 10 von 11 wieder.

    Die 2. Mannschaft hingegen zeigt bislang eine starke Leistung und steht aktuell auf dem 2. Platz. In der kommenden Runde wartet jedoch eine große Herausforderung: Sie müssen gegen die bislang ungeschlagenen Schifferstädter antreten. Bei einer Niederlage besteht die Gefahr, noch aus den Top 3 zu rutschen.