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Alle Beiträge von Andreas Gypser

Schachgipfel Dresden: Andreas Gypser Dritter im Schnellschach bei der Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft

Vor zwei Wochen fand in Dresden die Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft im Schnellschach (15 min+10 Sekunden Inkrement) statt.

Die Turnierlocation im ICC (International Congress Center)

Gespielt wurden je drei Runden pro Tag, insgesamt 9 Runden. Aus Ludwigshafen war Andreas Gypser am Start, Deutscher Meister 2025 in dieser Disziplin. Insgesamt nahmen 60 Teilnehmer Teil. Die Gruppen Ü50 und Ü65 spielten in einer gemeinsamen Gruppe mit separater Auswertung, ein Gesamtklassement gab es nicht.

Der Pokal für den 3. Platz bei der Deutschen Senioren Einzelmeisterschaft 2026

Am ersten Tag lief es mit 3/3 glänzend. In der ersten Runde gelang ein ungefährdeter Sieg mit Schwarz gegen einen niedriger gerateten Gegner. In der zweiten Partie profitierte Andreas davon, dass der Gegner ausgangs der Eröffnung Qualität und Bauer einstellte, diesen Vorteil knonte er dann sicher verwerten. Gegen FM Thomas Wessendorf (Essen) hing die Stellung mit Schwarz nach der spanischen Eröffnung am seidenen Faden. Mit 90 Sekunden mehr auf der Uhr konnte Gypser aber Druck ausüben. bis Weiß am Ende eine Mattkombination übersag. Das bedeutete nach Tag 1 den ersten Platz.

Blick in den Turniersaal

Am zweiten Tag wartete dann der an Nummer 1 gesetzte IM Dubiel, der eine unangenehme Fortsetzung im e6 Sizilianer wählte. Andreas konnte aber gerade noch das Remis halten. In den verbleibenden beiden Partien des zweiten Tages gab es aber dann zwei Niederlagen gegen FM Karsten Schulz und IM Klundt, beide im Grunde chancenlos. Damit war Andreas wieder in der Realität angekommen, 3,5 aus 6 war nicht schlecht, aber bis zu den 6 aus 9 aus dem Vorjahr war doch noch ein großes Stück Arbeit zu leisten.

Am dritten Tag gewann Gypser in der 7. Runde gegen WIM Jana Steinberg nach Zeitüberschreitung durch die Gegnerin- kurios wenn man bedenkt, dass das Inkrement 10 Sekunden betrug. Eine Glanzpartie folgte dann in der achten Runde mit Weiß, in der Andreas die gegnerische Königsstellung mit zwei Opfern zertrümmerte und in ungefähr 20 Zügen matt setzte.

Stellung nach 1. … Dd7. Es folgte 2. Txf6 gxf6 3. Sd5 Kf7 4. Dg7+ Kxe6 Dxf6 matt

Jetzt standen also 5,5 Punkte zu Buche und in der letzten Runde gab es noch einmal Schwarz gegen FM Kai Wolter. Dessen Eröffnungswahl war unglücklich, weil Gypser die gewählte Nebenvariante aus dem Italienischen Variantenkomplex gut kannte. Es entstand ein leicht besseres Endspiel für Schwarz, das Zug um Zug besser für Schwarz wurde. Schliesslich könnte Andreas den Vorteil nach Bauerngewinn mit einem Mattangriff realisieren. 6,5 Punkte: nach langem Warten auf die Feinwertung der Plätze 3 bis 5 stand dann fest dass Andreas Gypser Dritter wurde und damit zum zweiten Mal nacheinander die Deutsche Schnellschach Meisterschaft auf einem Podestplatz beenden konnte. Herzlichen Glückwunsch!

PS. Andreas spielte auch zum ersten Mal bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft im klassischen Schach mit. Auch hier lief es gut. Mit 6 Punkten aus 9 Partien und einer ELO Leistung von 2245 konnte er auch hier zufrieden sein. In einzelnen Partien speziell der letzten Runden wäre durchaus noch mehr dringewesen. Möglicherweise läßt sich das ja in den kommenden Jahren weiter ausbauen… .

Hermann Krieger ist verstorben

leider muss ich Euch heute mitteilen, dass unser Schachfreund Hermann Krieger am Freitag, 19.09.2025  verstorben ist. Er wurde 86 Jahre alt.

Hermann trat im Jahr 1950 in den Schachklub ein und spielte für die 12er aktiv bis zum Ende der Saison 2017/2018. Er hat zahllose Titel und Preise auf Pfalz-, RLP- und Bundesebene, sowie bei Opens im Einzel und in der Mannschaft gewonnen, In der Mannschaft spielte er in der höchsten Deutschen Klasse vor Einführung der Bundesligen und selbstverständlich fast immer in der 1. Mannschaft des Klubs. Zu den größten Erfolgen gehören der 3. (1958) und 4. Platz  (1956) bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, der Pfalzmeistertitel 1973 und der Gewinn des SBRP Seniorentitels 2012. In seiner besten Zeit rangierte er in der Deutschen INGO-Rangliste auf Platz 24. 2020 wurde Hermann vom PSB als Schachsportler des Jahres ausgezeichnet. Ich selber kannte Hermann nur ca. 30 Jahre und bin daher sicherlich nicht der Richtige, einen detaillierten Nachruf zu formulieren. Ich hatte das Glück mit Hermann noch gemeinsam in der 1. Mannschaft und auch auf einigen Opens zu spielen. Es war immer eine große Freude, gemeinsam Stellungen auf dem Schachbrett zu analysieren und dabei von seinem tiefen Schachverständnis zu profitieren. Auch nach seiner aktiven Zeit blieb Hermann dem Klub treu und stellte noch während der Corona-Zeit eine Ausarbeitung über Klub-Highlights seiner aktiven Jahre 1950 bis 2018 für einen möglichen Band 2 der Chronik des Schachklubs zur Verfügung. Auch abseits vom Schachbrett war Hermann Krieger aufgrund seiner freundlichen und zugewandten Art ein beliebter Gesprächspartner. Er hatte immer Anekdoten über diesen oder jenen Schachspieler zur Hand.

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Schachsportlerin des Jahres 2024 und Schachsportler 2019/2020 – www.pfaelzischer-schachbund.de

Andreas Gypser und Jochen Bruch erfolgreich im Senioren Team Ü50 bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft der 4er Mannschaften

Bei der Deutschen Meisterschaft der Seniorenmannschaften Ü50 in Bad Soden -Salfeld spielten Andreas Gypser und Jochen Bruch gemeinsam im Team Rheinland- Pfalz der Senioren Ü50. Nach 7 Runden lagen wir mit 10:4 Punkten auf dem sehr guten 3. Platz hinter Württemberg mit 12 Punkten und nur einem halben Brettpunkt hinter dem Zweiten aus Baden. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Team Rheinland- Pfalz damit um einen Platz verbessert. Andreas Gypser gewann trotz Niederlage in der letzten Runde den Brettpreis an Brett 3 mit 4,5 aus 6. Bemerkenswert ist, dass wir insbesondere quch an Brett 1 mit 5,5 aus 7 sehr gut punkteten, wenn unser Brett 1 IM Oleg Krisonov (3,5 aus 5) nicht im Einsatz war , dann spielte dort zweimal Jochen (2/2). mehr Infos auf der Homepage und auf der Seite des Deutschen Schachbundes .

In der 1. Runde erwischte Team Rheinland-Pfalz einen Traumstart als Jochen und Andreas an 1 und 2 beide gewannen und Olaf Nazarenus an Brett 4 einen halben Punkt zum Sieg gegen NRW beisteuerte. Gegen einen der Favoriten aus Baden gab es in der zweiten Runde ein 2:2 mit vier Remisen. Kleine Enttäuschung dann gegen Team Berlin, als uns nur ein 2:2 statt des erhofften Sieges gelang. Gegen die Damenmannschaft aus Sachsen gelang der erhoffte klare Sieg sogar mit sauberer Weste: 4:0. Dann in der 5. Runde der vorentscheidende Kampf gegen die Favoriten aus Württemberg. Leider hatten wir da keine echte Chance und verloren mit 1:3. Gegen Thüringen gelang nochmal ein sicherer 3:1 Sieg. Vor dem letzten Spieltag lagen wir auf dem vierten Platz, einen Punkt hinter unserem kommenden Gegner in der letzten RUnde aus Bayern und punktgleich mit Baden. Um aufs Treppchen zu kommen musste also ein Sieg her, was dieses Jahr dann auch gelang! Die Niederlage von Andreas kompensierten Jochen und Guido Neuberger mit ihren Siegen und Olaf Nazarenus steuerte ein. Remis zum 2,5:1,5 Sieg bei. Durchweg eine tolle Mannschaftsleistung unseres Ü50 Teams!

Reiner Junker hatte seinen ersten Einsatz im Ü65 Team Rheinland-Pfalz, das in seiner Konkurrenz den 6. Platz erreichte. Er steuerte 1,5 Punkte aus zwei Partien bei.

Bericht Präsi; SK Ludwigshafen gewinnt den SBRP Pokal 2025!!!

Weil es so schön war, gibt es diesmal sogar zwei Berichte zum Sieg im Mannschaftspokal:

Die 1. Mannschaft der 12er hat am Sonntag den SBRP Pokal 2025 gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten Heimbach-Weis geholt. Oberligist Heimbach-Weis trat mit drei Spielern des Bundesligakaders (1 IM, 2 FM) an den ersten Brettern an,. die nominell alle mind. 200 DWZ  Punkte besser als unsere Spitzenspieler sind. An Brett 4 hatte Andreas Lambert einen ebenbürtigen Gegner und konnte durch seinen Sieg an Brett 4 die Niederlage von Reiner Junker an Brett 3 ausgleichen. An Brett 1 hielt Stefan Johann gegen IM Winterberg voll dagegen und holte ein Kampfremis, sogar ein Sieg war ggf. möglich, allerdings war die Bedenkzeit schon sehr knapp. Die Entscheidung fiel an Brett 2, wo Andreas Gypser gut aus der Eröffnung gekommen war und sich gegen FM Ronge einen stabilen Vorteil erarbeiten konnte. Als der Heimbacher kurz nach der Zeitkontrolle das Geschehen forcierte, konnte Andreas in ein gewonnenes Turmendspiel abwickeln, das er dann ohne Probleme verwertete. Endergebnis 2,5:1,5. Damit haben wir nach einer langen Durststrecke wieder den SBRP Pokal gewonnen (2012 war das letzte Mal). Statistisch gesehen kommen wir zwar jedes 2. Jahr ins Finale, wir gewinnen aber das Finale dann nur jedes dritte Mal (seit ich dabei bin: 4 x Sieger, 9 x Zweiter). Beim SBRP Pokal ist der 2. Platz aber wichtiger als der 1. Platz weil er zur Teilnahme an der Deutschen Pokalmeisterschaft berechtigt!

Endstand 38. Stadtmeisterschaft Ludwigshafen

Der Sieger der 38. Stadtmeisterschaft von Ludwigshafen ist Simon Fronhäuser vom SK Frankenthal (4,5 Punkte). Ihm reichte in der letzten Runde ein Remis gegen Michael Schreidl (SK Frankenthal, 4,5 Punkte)), um einen kleinen Vorsprung in der Zweitwertung zu behalten. In der letzten Runde konnte Volker Louis (ebenfalls SK Frankenthal) noch durch einen Sieg aufschließen (4,5 Punkte), am Ende reichte die Zweitwertung nur zu Platz 3. Da die Stadtmeisterschaft ebenfalls als Bezirksmeisterschaft des Bezirks Nord-Ost ausgetragen wurde, ist Simon Frohnhäuser ebenfalls Bezirksmeister 2025/ 2026 vor seinen beiden Vereinskollegen auf den Plätzen 2 und 3. Auf den Plätzen 4 bis 6 landeten drei Spieler mit je vier Punkten., die sich nur in der Drittwertung unterschieden: Jannik Lütz (Mannheim-Lindenhof, Platz 4), Jonathan Rügert (SF Neureut, Platz 5), Fedor Dushatsky (SV Neuenstadt, Seniorenpreis).  Peter Steinbrenner (Kaiserslautern) holte den DWZ Preis <2000, Max Lebershausen (SK Freinsheim, DWZ <1800), Mirac Birunci (DWZ <1500). Den Frauenpreis holte Elina Selinger (2,5 Punkte), bester Jugendlicher war Nicolas Wagener (Limburgerhof).

Schachturnier-Ergebnisserver Chess-results.com – 38. Ludwigshafener Stadtmeisterschaft